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Stonehenge

Der Sommer ist endlich da! Offiziell ließ er sich auch mit einer traditionellen Feier zur Sommersonnenwende in Stonehenge begrüßen. Zum längsten Tag und kürzesten Nacht des Jahres pilgern jährlich tausende Touristen und gläubige Druiden zur prähistorischen Kultstätte in Wiltshire, England. Um dem Ansturm zuvorzukommen, buchte ich Tickets für Samstag Früh. Wie sich herausstellte, war das eindeutig die bessere Entscheidung. Anstatt mit den am Sonntag gezählten 36.000 Schaulustigen HIPIs, teilte ich mir Stonehenge nur mit ein paar wenigen hundert Touristen.

Das bereits gebuchte Ticket lässt sich schnell und unkompliziert im Visitor Centre abholen – sogar die £5 Parkgebühr wird wieder erstattet. Mit Shuttlebussen oder zu Fuß kann dann das steinerne Monument erreicht werden. Ich entscheide mich für den Bus, da sich bereits schwere Wolken am Himmel zusammenzogen haben.

Nach einer zehnminütigen Fahrt lassen sich die quaderförmigen Blue Stones schon aus dem Fenster erspähen. Ein geschwungener Weg führt dann direkt zu dem viel bewunderten UNESCO Welterbe. Die riesigen Felsblöcke werden von Archiologen und Historikern auf 2000 B.C. bis 3000 B.C. geschätzt. In unmittelbarer Nähe dieser mächtigen Steine fühlt man sich plötzlich klein und unbedeutend. Schwarze Vögel umkreisen die Formation, die ihre Rufe beinahe verschluckt. Trotz der nicht wenigen Menschen hier, liegt über allem eine angenehme Ruhe. Niemand scheint gestresst. Stonehenge hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Auch bei mir.

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