LAL Sprachreisen Blog

Erfahrungsbericht Brighton

Vincent R. – ein Gewinner unseres Weltbürgerstipendiums – hat uns einen Reisebericht über seinen Aufenthalt an der LAL Summerschool in Brighton geschickt. Seine Erlebnisse hat er uns außerdem in einem selbst komponierten Song geschildert. Danke, Vincent!

Als ich mit meinem Koffer über die Passagierbrücke in den Flieger stieg, der mich zurück nach Hause bringen sollte, konnte ich mir nicht mehr vorstellen, dass mir die Gesichter meiner neuen Freunde und Bekannten vor zwei Wochen noch völlig fremd waren.
Ich staune, als ich über die Fülle an Erlebnissen und Eindrücken nachdenke, die ich über diesen kurzen Zeitraum gewonnen habe.

Ohne Frage – Unterricht bleibt Unterricht – doch es lag an meinen neuen Freunden, den Lehrern und nicht zuletzt an der freundschaftlichen Atmosphäre auf dem Campus, dass ich eine wunderschöne Zeit an der LAL Summer School in Brighton verbringen durfte.

Auch wenn ich mit meinen 17 Jahren an der oberen Altersgrenze anstieß, war es kein Problem, direkt zu Beginn meines Aufenthaltes nette Leute für die Freizeitgestaltung zu finden.
Schon im Bus von London nach Brighton lernte ich eine ganze Gruppe aus Deutschland kennen. Später kamen Jugendliche aus Österreich, Italien, Russland und sogar Saudi-Arabien hinzu, mit denen ich teilweise immer noch in Kontakt bin!

Das Freizeitprogramm war abwechslungsreich und spannend – mit Städtetrips nach London oder Canterbury, einem Ausflug in die Harry Potter-Studios oder sogar in den Thorpe Park (ein Freizeitpark nahe London mit groooßen Achterbahnen!) ist sicherlich für jeden etwas dabei.
Am besten gefielen mir jedoch die einfachen Nachmittagsausflüge in das wunderschöne Brighton.
Dank unseres Alters (ü16) war es meinen Freunden und mir sogar möglich, uns nach dem Unterricht mit der S-Bahn in die Stadt zu begeben und die bekannten „North Lanes“ oder das „Brighton Pier“ auf eigene Faust zu erkunden.

Natürlich ist es falsch anzunehmen, dass man sich nach 2 Wochen Sprachreise auf dem Englisch-Niveau eines Muttersprachlers bewege. Nichtsdestotrotz hat sich mein Englisch, insbesondere bei Konversationen und freiem Sprechen, merklich verbessert. Zum einen liegt das am häufigen Einsatz der Sprache im Alltag – sei es beim Einkaufen, Lesen, bei Unterhaltungen mit Mitschülern oder mit Lehrern – zum anderen am qualitativ guten und unterstützenden Unterricht. Dabei wurde mir selten langweilig – die Themen sind gut gewählt und es gibt ausreichend Pausen, um immer konzentriert dabei zu sein.

Alles in allem blicke ich zurück auf 2 einzigartige, prägende Wochen voller Erlebnisse.
Ich bedanke mich bei LAL für diese Möglichkeit und kann jedem einen Trip auf den Campus nach Brighton wärmstens empfehlen!

– Vincent Ritter