Das neue CaixaForum in Madrid
Das ehemalige Elektrizitätswerk “Mediodía” im historischen Zentrum von Madrid ist Sitz des neuen Kulturzentrums “CaixaForum Madrid”, das am 13. Februar 2008 in der spanischen Landeshauptstadt eröffnet wurde. Das für seine Sozialprojekte und sein künstlerisches Engagement bekannte katalanische Bankinstitut La Caixa hat in unmittelbarer Nachbarschaft der großen Museen – Prado, Reina Sofía und Thyssen-Bornemisza – an der Madrider Prachtallee Paseo del Prado seine Kunstsammlung untergebracht. Nach dreijähriger Bauzeit und Investitionen in der Höhe von 60 Mio. Euro ist der vom Schweizer Architektenbüro Herzog & de Meuron geplante Umbau des brachliegenden Stromkraftwerks fertiggestellt worden.
Das neue Gesellschafts- und Kulturzentrum, das sich konzeptuell an die Bedürfnisse des 21. Jahrhunderts anpasst, versteht sich als Plattform, um aktuelle gesellschaftliche Themen aufzugreifen und Kultur als soziales Integrationselement zu fördern. Es will ein lebendiges Zentrum sein, das im Dienst des Bürgers steht. Ausstellungen über alte, moderne und zeitgenössische Kunst, Musik- und Literaturfestivals, multimediale Kunst, aktuelle Debatten und Diskussionsforen, Workshops für Kinder und Familien sowie Veranstaltungen für Senioren stehen auf dem Programm des CaixaForum. Die Kulturveranstaltungen vermitteln durch einen globalen und einem den Problemen der Zeit aufgeschlossenen Blickwinkel sowohl Kenntnisse über die großen Zivilisationen der Vergangenheit als auch über die neuesten Strömungen der Kunst, Musik und Philosophie. Für Familien mit Kindern, Studenten, ältere Personen und Schulgruppen wird das CaixaForum zu einem Treffpunkt, in dessen Mittelpunkt die Kultur, die Kommunikation und das Wohl des Bürgers steht.
Aus der hauseigenen Kunstsammlung sind auf 4.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche Arbeiten von Kiefer, Baselitz, Basquiat und Miquel Barceló zu sehen. Im März sollen Werke der italienischen Renaissance aus den Uffizien dazukommen, die Florenz bisher nie verlassen haben. Der Eintritt ist frei.
Dieser Artikel stammt mit freundlicher Unterstützung vom Spanischen Fremdenverkehrsamt www.spain.info
