Archiv der Kategorie ‘spanien‘

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Ungewöhnliche Museen in Spanien

 
Freitag, den 4. Januar 2008 von Sonja - LAL Team

“Gemälde aus Licht” in Madrid
“Der Sonnenmaler Spaniens” wird Joaquin Sorolla, der aus Valencia stammende Künstler, gerne aufgrund der hellen leuchtenden Szenerien auf seinen Gemälden genannt. Fast nur Insidern ist bekannt, dass ihm in Madrid ein eigenes Museum, das Museo Sorolla, gewidmet ist.
Infos unter www.museosorolla.mcu.es 

Keramik aus Valencia und aller Welt
In Valencia und Umgebung widmen kunsthandwerklich interessierte Besucher ihre Aufmerksamkeit den herrlichen Keramikarbeiten der Region. Diese und Keramikkunstwerke aus aller Welt sind im großartigen Palacio del Marqués de dos Aguas, der allein schon einen Besuch wert ist, zu besichtigen.
Infos unter www.mnceramica.mcu.es

Art Nouveau und Art Decó Museum in Salamanca
Porzellan, Keramik, Glas waren bevorzugte Materialien der Architekten des Modernismus, dessen berühmtester Vertreter Gaudí war. Kaum zu erwarten, dass es in der für ihre prachtvollen Renaissancebauten bekannten kastilischen Stadt Salamanca ein wunderschönes Juwel der modernistischen Architektur gibt. Die “Casa Lis”, ein Palast aus dem Beginn des 20 Jhs. am Ufer des Tormes fällt besonders auf durch ihre herrlich dekorierten farbigen Glasfenster. Im Inneren birgt die Villa ein sehenswertes Museum der Kunst des Art Nouveau und Art Decó.
Infos unter www.museocasalis.org

Schokoladenmuseum von Barcelona
Für alle Schokoladenliebhaber, die nach Barcelona reisen, lohnt sich ein Besuch des dortigen Schokoladenmuseums.
Infos unter www.pastisseria.com

Dieser Artikel stammt mit freundlicher Unterstützung vom Spanischen Fremdenverkehrsamt www.spain.info

Madrid – Wachablösung im Königspalast

 
Donnerstag, den 3. Januar 2008 von Sonja - LAL Team

Von nun ab kann man vor dem Königspalast von Madrid jeden Mittwoch um 12 Uhr die Wachablösung der Königlichen Garde gegenüber der Puerta del Principe beobachten. Je zwei Wachen in Galauniform aus der Zeit Alfons XIII. marschieren alle 30 Minuten zu Fuß und jede Stunde zu Pferd vor dem Palacio Real auf. Jeder Wachwechsel dauert sieben Minuten. An jedem ersten Mittwoch des Monats nehmen an einer feierlichen Parade, die ca. 40 Minuten dauert, mehr als 400 Männer und 100 Pferde teil.

Dieser Artikel stammt mit freundlicher Unterstützung vom Spanischen Fremdenverkehrsamt www.spain.info

Language Travel Magazine: Star Awards 2007

 
Mittwoch, den 19. Dezember 2007 von Sonja - LAL Team

Jährlich kürt das führende Fachmagazin der internationalen Sprachreisenbranche “Language Travel Magazine” die besten Sprachschulen weltweit. Gewählt werden die Sprachschulen von Reisebüromitarbeitern aus aller Welt.

Wir gratulieren unserer Schule in Worthing (Grossbritannien) zum “LTM Star English Language School – Europe“.

Ausserdem kann sich das Malaca Instituto in Málaga über die Auszeichung “LTM Star Spanish language school” freuen.
Einen Preis für Innovation gewann der Schulverbund Kaplan Aspect für sein Opus-Progamm.

Hierbei handelt es sich um verschiedene “Work & Study”-Möglichkeiten in englischsprachigen Städten (London, Edinburgh, Oxford, Dublin, Perth, Sydney, Auckland, Christchurch) weltweit, die Sprachunterricht mit der Vermittlung einer Teil- oder Vollzeitarbeitstelle kombinieren.

Bummel über die Weihnachtsmärkte in Madrid, Valencia, Barcelona und Sevilla

 
Donnerstag, den 15. November 2007 von Sonja - LAL Team

Der Mercadillo de Navidad in Madrid 

Aus den Lautsprechern ertönen helle Kinderstimmen, die fröhliche Lieder singen. “Villancicos”, die spanischen Weihnachtslieder, sind selten melancholische Melodien, sondern spiegeln den frohen Sinn des Weihnachtsfestes wieder. An den zahlreichen Ständen auf der Plaza Mayor Madrids, die von Arkaden gesäumt und von den spitzen Herrera-Türmen bewacht wird, gibt es vor allem Süßes, bunte Spielsachen und Scherzartikel. Letztere werden für den 28. Dezember, den “Tag der unschuldigen Kinder”, gekauft. An diesem Tag schicken sich die Spanier sozusagen “in den April”.

Ein kleines altmodisches Kinderkarussel dreht seine Runden. Inmitten der Plaza steht eine Holzbühne, von der aus am Abend des 5. Januars, dem Vorabend des Dreikönigsfestes, die Drei Könige aus dem Morgenland die Madrider Kinder begrüßen und beschenken werden. Solange dauert der Weihnachtsmarkt auf Madrids charakteristischen Altstadtplatz. Ein tiefblauer Himmel liegt über der altehrwürdigen Plaza der Habsburger, wie er häufig an den kalten Wintertagen des kastilischen Hochlandes vorkommt. Da die Spanier die eigentliche Adventszeit, wie wir sie kennen, nicht feiern, begann bis vor wenigen Jahren der traditionelle “Mercadillo de Navidad” erst um den 20. Dezember. Heute aber öffnet er bereits am 7. Dezember seine Tore, sodass jeder Reisende, der seine Weihnachtseinkäufe einmal nach Madrid verlagert, auch schon Anfang Dezember einen Bummel über den Weihnachtsmarkt im Herzen der spanischen Hauptstadt machen kann.

Mercadillo de Navidad, Plaza Mayor Madrid: 7.12. 07 – 5.01.08

Die weihnachtlichen Märkte Valencias

Bereits am 01. Dezember öffnet der älteste und bekannteste Weihnachtsmarkt Valencias am Mercado Central, dem Hauptmarkt der Stadt. Hier findet man fast rund um die Uhr alles, was das Herz in der Vorweihnachtszeit begehrt. Überall duftet es nach gerösteten Kastanien, nach Turrón, der typischsten spanischen Weihnachtsleckerei, nach Marzipan, Zuckermandeln und Polvorones, dem spanischen Weihnachtsgebäck. Die Stände sind voll mit Geschenkartikeln. Aber auch Weihnachtsschmuck und Krippenfiguren werden hier neben den Scherzartikeln für den 28. Dezember verkauft.

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Büffeln & Brutzeln in Valencia

 
Donnerstag, den 18. Oktober 2007 von Sonja - LAL Team

Ein Journalist des Kölner Expresses besuchte vor kurzem unsere Sprachschule in Valencia. Seine gesammelten Erfahrungen fand ich heute in folgendem Artikel.

Artikel aus dem Kölner Express vom 5.10.2007:

Büffeln & Brutzeln

Sonne und mehr: Im Urlaub Fremdsprachen lernen

Von: DANIEL FASSBENDER

Valencia – Ich stehe in der Reihe vor dem Fahrkartenschalter in der U-Bahn-Station des Flughafens, lege mir meine Worte zurecht und bringe ein lässiges “Un ticket, por favor” hervor. Ganz großes Spanisch, denke ich – bis der Mann hinter der Glasscheibe anfängt zu reden. Ich verstehe nichts und erstammle mir die Fahrkarte, gedemütigt und auf Englisch. Schlagartig wird mir bewusst: Ich muss noch verdammt viel lernen. Aber deshalb bin ich hier.

Im Rahmen einer Sprachreise will ich mein rostiges Uni-Spanisch aufpolieren. Und wo geht das besser als im Land selbst? Doch bevor ich in den Unterricht gelassen werde, winkt ein Einstufungstest. Da sitze ich nun zwischen Skandinaviern, Holländern und Italienern, fülle Lückentexte aus und blicke in ratlose Gesichter. Immerhin bin ich nicht allein. Dann geht’s auch noch zum mündlichen Test. Ich erahne, was man von mir wissen will und stottere die Antworten zusammen. Doch entgegen meiner Befürchtungen hat der Uni-Kurs Spuren hinterlassen. Ich werde als B1 eingestuft, fortgeschrittenes Niveau. Insgesamt gibt es sechs Einstufungen: A, B, und C, und jedes Niveau ist in 1 und 2 unterteilt. Unterricht habe ich nun täglich von 9 bis 13 Uhr. Um 19 Uhr wird außerdem ein Kultur-Kurs angeboten.

In meiner ersten Stunde mache ich allerdings große Augen. Der Unterricht findet ausschließlich auf Spanisch statt, ich versteh’ nur Bahnhof. Das heißt: lernen, lernen, lernen, um wenigstens den Lehrern folgen zu können. Morgens gehe ich also in die Sprachschule, den Tag über wird am Strand gebüffelt, und abends gibt’s entweder Kulturunterricht oder privates Kulturprogramm in der Stierkampfarena, den Bars oder der Altstadt. Die Lehrer sind hier abwechselnd Taxifahrer, pensionierte Stierkampf-Fans und Kellnerinnen. Der Privatunterricht hat Erfolg. In der Klasse verstehe ich von Tag zu Tag mehr, Restaurant-Bestellungen werden nicht mehr erstammelt und das U-Bahn-Ticket auf meinem Rückweg zum Flughafen kann ich mir ohne Verständigungsprobleme kaufen.